Im Laufe des Tages erreichten feuchte und warme Luftmassen, die von einem großen Tiefdruckgebiet über dem Ostatlantik nach Deutschland herangeführt wurden den Westen. Im Tagesverlauf bildeten sich erst über der Eifel und später auch im Flachland Wärmegewitter, die durch ihre langsame Zuggeschwindigkeit extreme Regenmengen brachten. Die ersten Gewitter entstanden gegen Mittag über der Eifel. Gerd und ich fuhren in Richtung Düren und beobachteten noch eine Weile die Lage, bevor wir uns für den besten Standort zum fotografieren entschieden. Am Tagebau Inden machte ich mehrere Bilder und habe diese zu 2 Panoramen zusammengestellt (Die Panoramen können durch Anklicken vergrößert werden).
Am Aussichtspunkt gab es nur ein paar Tropfen, aber auf dem Radar erkannte man bereits schwere Gewitter über Pulheim. Auf dem Rückweg in Richtung Pulheim wurde der Regen immer stärker und es gab einzelne Überflutungen und kurze Stromausfälle aufgrund von Blitzschlag. Zu Hause angekommen schaute ich auf meine Wetterstation und traute meinen Augen nicht. Innerhalb von knapp 70 Minuten fielen 43,2 mm Niederschlag davon 41,4 mm innerhalb einer Stunde. Dies ist der höchste Stundenwert seit Beginn der Messungen an meiner Station. Hier das Tagesdiagramm von gestern:

Ein paar Bilder der Überflutungen hat Gerd auf seiner Seite:
http://www.mavs-wetterbilder.de





