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6. Juli 2014

06.07.2014 – Gewitterlinie mit Shelfcloud in der Eifel

Heute wurde von Estofex eine Level 2 für Schwergewitter in unserer Region herausgegeben. Die Zugrichtung der Zellen war von Südwest nach Nordost. Aus meiner bisherigen Erfahrung heraus schwächen sich die heranziehenden Gewitter nach Überquerung der Eifel meist ab, was mich dazu bewog, in die Eifel hinein zu fahren und dort auf die Ankunft der Zellen zu warten. Ich fuhr in Richtung Nürburgring und suchte mir dort einen Standort, an dem man eine gute Übersicht nach Südwesten hat. Diesen fand ich dann in der Nähe von Kempenich bei dem kleinen Ort Hohenleimbach mit Blick auf die Hohe Acht und wartete dort auf die Ankunft der Gewitter. Gegen 19.30 konnte man erste Strukturen der sich nähernden Gewitterlinie erkennen.

Die näher kommende Linie bildete nun eine Böenfront mit einer Shelfcloud aus und kam unter leichter Verstärkung weiter auf mich zu:

Anschließend zog die Böenfront mit schweren Sturmböen um 90 km/h über mich hinweg, und ich machte mich wieder auf den Weg in Richtung Köln. In Weilerswist traf ich dann noch Charlotte, Dennis, Daniel und Thomas auf eine kleine und spontane Chaserkonvergenz 😉

Hier noch das Video vom Tag:

10. Juni 2014

09.06.2014 – Bowecho im Rheinland

Am Nachmittag bildete sich an der französisch-belgischen Grenze eine Gewitterlinie, die unter Verstärkung in Richtung Nordrhein-Westfalen zog. Innerhalb dieser Linie bildete sich dann über der Eifel ein Bowecho aus, das auf eingelagerte Superzellen hindeutet. Ich fuhr an das Südende der Linie, an der sich eine Superzelle befand und beobachtete in der Nähe von Meckenheim den Aufzug mit herrlichen Mammatuswolken.

Zoom auf die Superzelle am Südende der Linie:

Die Superzelle am Südende schwächte sich ab und eine große Böenfront mit Shelfcloud wurde sichtbar, die sich selbständig unter Verstärkung der Windgeschwindigkeiten fortbewegte. Diese Bilder wurden auch im TV bei N24 gezeigt:

An meinem Standort gabe es Windböen um 90 km/h, die ordentlich Staub aufwirbelten. Niederschlag fiel so gut wie keiner. Weiter nördlich gab es Starkregen, kleinen Hagel und Windböen bis zu 150 km/h. Hier noch das Video vom Tag und ein paar Blitze von der Rückseite bei meiner Fahrt nach Hause:

19. August 2011

18.08.2011 – Hagelgewitter und Shelfcloud

Der 18.08.2011 sollte die erste wirklich brisante Gewitterlage des Jahres hier im Westen bringen. Die Dynamik, die Temperaturen und auch das Timing passte perfekt zu einer Schwergewitterlage. Den ganzen Tag konnte es ordentlich einheizen, so dass die Temperatur auf knapp über 31°C stieg, der Taupunkt lag kurz vor der Auslöse zwischen 19 und 20°C. Ein Bodentief entwickelte sich über Nordfrankreich und zog über Benelux nordöstlich in Richtung Deutsche Bucht. An der Ostflanke im Bereich der Warmfront löste es schließlich am Nachmittag über Belgien aus. Ich fuhr daraufhin in Richtung Jülich, um den sich bildenden, gestaffelten MCS (mesoscale convective system – Gewitterclustersystem) abzufangen.

Der Aufzug der ersten Staffel bei Jülich mit dem Eisschirm und Mammatusbewölkung über den tiefen Wolken:

Ich wechselte den Standort und fuhr ein paar Kilometer weiter nach Aldenhoven, wo ich den Aufzug einer Böenfront mit Whalesmouth beobachtete:

Anschließend fuhr ich nach Bourheim um einen weiten Blick über den Tagebau Inden zu haben. Dort ließ ich mich dann überrollen und konnte eine große Staubwolke, die durch die Böenfront aufgewirbelt wurde beobachten:

Es begann zu hageln und ich setzte eine Meldung bei Skywarn ab, die Korngröße betrug 3 cm:

Auch die Rückseite der Zelle hatte einiges zu bieten:

Kurze Zeit später kam Tommy aus Düren ebenfalls an diesen Beobachtungspunkt und wir fuhren ein Stück weiter nach Süden in die Nähe von Pier. Dort konnten wir den Aufzug der zweiten Staffel mit einer Shelfcloud bewundern.

Zum Schluß noch das Video vom Chasing, am besten mit Ton ansehen!


18.08.2011 – Hagelgewitter und Shelfcloud

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14. Juli 2010

14.07.2010 – Shelfcloud, Böenfront und Staubwolke

In der feuchtheißen südwestlichen Strömung bildete sich im Laufe des Tages ein Bodentief über Benelux aus. An dessen Kaltfront wurde eine extreme Wetterlage erwartet. Die Gewitter sollten linienförmig über Frankreich und Belgien entstehen und dann nach Deutschland hereinziehen. Um die heutige Gewitterlinie an der richtigen Stelle abzufangen fuhr ich heute nach Linnich und beobachtete den Aufzug einer schönen Shelfcloud:

Panorama (Bitte Anklicken zum vergrößern):

Panorama (Bitte Anklicken zum vergrößern):

Unterhalb der Böenfront wurde durch die Windböen, die 80-90 km/h betrugen, eine große Staubwolke aufgewirbelt:

Als der Niederschlagskern über mich hinwegzog gab es kurzzeitig auch kleinen Hagel (ca. 1-1,5 cm) sowie Starkregen. Nachdem die Linie durch war wartete ich noch die Rückseite ab, die jedoch nichts außergewöhnliches zu bieten hatte. Dann machte ich mich auf den Heimweg nach Pulheim. Als ich zu Hause ankam gab es überraschend noch einen extrem hellen Regenbogen als Zugabe:

An meiner Wetterstation gab es eine Windböe von 71 km/h (mehr als am 12.07.2010) sowie insgesamt 7,6 mm Niederschlag. Die Temperatur fiel innerhalb von 1 Stunde von 32,5 auf 19,3°C. Hier das Tagesdiagramm vom 14.07.2010:

Das Video vom Chasing (das meiste als Zeitraffer):

14.07.2010 – Shelfcloud und Staubwolke

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20. Mai 2009

20.05.2009 – Tag 14, Über Denver nach Nebraska

Abgelegt unter: Gewitter,Shelfcloud,Superzelle,USA,Wetter — Tags:, , , , , — admin @ 23:59

Ort: Colorado Springs/Colorado – Chasing: Ogallala-North Platte/Nebraska

Flagge Colorado Flagge Nebraska

Heute ging es von Colorado Springs über Denver in Richtung Nebraska.

Hier checkten wir in Paxton ein und fuhren anschließend nach Ogallala, wo sich nördlich, bei der Ortschaft Arthur, eine Superzelle aufbaute.

Aufgrund des sehr dürftigen Straßennetzes verloren wird die Zelle jedoch nach ca. 2 Stunden. Hinter der Zelle kam jedoch noch die Squallline der Kaltfront rein und brachte uns eine Shelfcloud und einige Blitze.

Anschließend packten wir unsere Sachen und fuhren über North Platte zurück zum Hotel in Paxton.

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