www.pulheimwetter.de

31. August 2010

Schadensanalyse (vorläufig) Verdachtsfall Gimmersdorf-Kürrighoven am 29.08.2010

Heute war ich vor Ort um den Schadensbereich einzugrenzen und erste Bilder aufzunehmen. Dabei stellte sich heraus, das fast durchweg leichte Schäden im T1-Bereich vorhanden waren. Die stärksten Schäden liegen im Grenzbereich zwischen T2 und T3/F1. Der Schadensbereich erstreckt sich auf eine Länge von ca. 600m und eine maximale Breite von ca. 120 m. Der Höhenunterschied zwischen Punkt 1 in Gimmersdorf und den Punkten 3 und 4 in Kürrighoven beträgt ca. 60 m.

Hier eine Karte (Quelle: openstreetmap.org)

Wie aus der Karte ersichtlich muß hier aufgrund der unterschiedlichen Fallrichtungen auf relativ kleinem Raum ein Wirbel die Ursache gewesen sein. Da das Verhaltnis der Länge und Breite des Schadensbereiches jedoch nicht für einen Tornado spricht, gehe ich eher von einem Gustnado aus. Hierfür spricht auch die Wetterlage, die an der Kaltfront eine Böenfront ausbildete. Die Augenzeugenberichte waren eher uneinheitlich, vor allem ob während dem Ereignis Niederschlag fiel. Eine endgültige Aussage ob Gustnado oder kurzlebiger Tornado ließe sich eventuell mit Dopplerbildern (DWD oder UNI Bonn) treffen. Ich werde in den nächsten Tagen einmal beide Stellen diesbezüglich anschreiben. Die maximale Intensität betrug nach meinem Dafürhalten knapp T3 (ca. 150-160 km/h).

Es folgen nun die Schadensbilder. Als erstes ein Übersichtsbild über die Geländeform und Lage der Orte:

T1-Schaden im Bereich Gimmersdorf (Punkt 1, vereinzelt noch leichtere Schäden der Stufe T0 in der Nähe von Punkt 2).

T1-T2 Schäden an der L123 zwischen Gimmersdorf und Kürrighoven:

T1-Schwelle T2 zu T3 Schäden in der Straße Am Brunnen in Kürrighoven

Website Pin Facebook Twitter Myspace Friendfeed Technorati del.icio.us Digg Google StumbleUpon Premium Responsive

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare.

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack-URL

Einen Kommentar hinterlassen

Powered by WordPress ( WordPress Deutschland )