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28. Juli 2011

28.07.2011 – Gewitter im Rheinland

Am 27.07.2011 und am 28.07.2011 stand eine gradientschwache Lage an, in der sich am Nachmittag Luftmassengewitter entwickelten. Diese Gewitter zogen sehr langsam und brachten dadurch lokal extrem hohe Regenmengen und Überflutungen mit sich. Ich fuhr in die Gegend zwischen Jüchen, Erkelenz und Mönchengladbach um das aufziehende Gewitter zu beobachten. Leider waren die Zellen kaum strukturiert und wirkten durch die hohen Regenmengen verwaschen. Außer 2 Blitzen in der Nähe und einem ordentlichen Donnerschlag gab es nichts ungewöhnliches zu sehen.

Das Video des Tages:

13. Juli 2011

12.07.2011 – Flop des Jahres

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Nach den Vorhersagen und fast allen verfügbaren Modellen sollte es die gefährlichste Lage bisher im Jahr 2011 werden, das Setup versprach das Potential für eine Gewitterlinie mit eingelagerten oder vorlaufenden Superzellen. Da diese Lagen oftmals im Lee der Eifel Abschwächungen zeigen machte mich mich auf den Weg an die belgische Grenze. Im Warmfrontbereich konnte ich bereits einen sehenswerten Schauer mit schönen Fallstreifen abfangen:

Aber dann kam alles anders als in den Prognosen berechnet wurde. Der Deckel im Bereich der Warmfront war zu schwach, so dass nicht nur einzelne Schauer entstanden, sondern größere, skalige Regengebiete. Diese nahmen jedoch der möglichen Gewitterlinie, die an der nachfolgenden Konvergenzzone entstehen sollten, die meiste Energie weg. Es blieb also weitgehend bedeckt und es entwickelten sich einzelne Schauer. Einer dieser Schauer hatte eine schöne Böenlinie:

Erst am Abend gab es hinter dem Lee der Eifel wieder “unverbrauchte” Luftmassen, die in der Lage waren, Gewitter zu produzieren. Hier konnte ich eine blitzaktive Zelle beobachten und ein kurzes Video von einem Blitz machen:

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