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10. Juni 2014

09.06.2014 – Bowecho im Rheinland

Am Nachmittag bildete sich an der französisch-belgischen Grenze eine Gewitterlinie, die unter Verstärkung in Richtung Nordrhein-Westfalen zog. Innerhalb dieser Linie bildete sich dann über der Eifel ein Bowecho aus, das auf eingelagerte Superzellen hindeutet. Ich fuhr an das Südende der Linie, an der sich eine Superzelle befand und beobachtete in der Nähe von Meckenheim den Aufzug mit herrlichen Mammatuswolken.

Zoom auf die Superzelle am Südende der Linie:

Die Superzelle am Südende schwächte sich ab und eine große Böenfront mit Shelfcloud wurde sichtbar, die sich selbständig unter Verstärkung der Windgeschwindigkeiten fortbewegte. Diese Bilder wurden auch im TV bei N24 gezeigt:

An meinem Standort gabe es Windböen um 90 km/h, die ordentlich Staub aufwirbelten. Niederschlag fiel so gut wie keiner. Weiter nördlich gab es Starkregen, kleinen Hagel und Windböen bis zu 150 km/h. Hier noch das Video vom Tag und ein paar Blitze von der Rückseite bei meiner Fahrt nach Hause:

12. Juli 2010

12.07.2010 – Staubwolke im Erftkreis

Am späten vormittag zog eine Gewitterlinie von Belgien heran. Die meteorologischen Gegebenheiten ließen alles befürchten, da die Gewitterlinie eingelagerte Superzellen besaß, die das Potential für großen Hagel, Tornados und extreme Niederschläge hatten. Ich fuhr in Richtung Bedburg und weiter in Richtung Kirchherten. Während der Fahrt bemerkte ich eine große Staubwolke, die auf mich zukam. Also fuhr ich rechts ran und machte einige Fotos. Es gab dort Windböen bis 90 km/h durch die sich ablösende Böenlinie der Squalline (Outflow boundary). Hier die Bilder:


12.07.2010 – Staubwolke im Erftkreis

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Das ganze System zieht nordostwärts und könnte sich evtl. zu einem Derecho ausweiten. Bei einem Derecho handelt es sich um eine lang gezogene, ungewöhnlich rasch ziehende Gewitterlinie, die verbreitet starke Sturmwinde (Downbursts) verursacht. Um der Definition eines Derechos gerecht zu werden, muss sie auf mindestens 450 km Länge wirksam sein und dabei immer wieder schwere Sturmböen über 93 km/h hervorbringen. (Quelle: Wikipedia)

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