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10. Juni 2014

09.06.2014 – Bowecho im Rheinland

Am Nachmittag bildete sich an der französisch-belgischen Grenze eine Gewitterlinie, die unter Verstärkung in Richtung Nordrhein-Westfalen zog. Innerhalb dieser Linie bildete sich dann über der Eifel ein Bowecho aus, das auf eingelagerte Superzellen hindeutet. Ich fuhr an das Südende der Linie, an der sich eine Superzelle befand und beobachtete in der Nähe von Meckenheim den Aufzug mit herrlichen Mammatuswolken.

Zoom auf die Superzelle am Südende der Linie:

Die Superzelle am Südende schwächte sich ab und eine große Böenfront mit Shelfcloud wurde sichtbar, die sich selbständig unter Verstärkung der Windgeschwindigkeiten fortbewegte. Diese Bilder wurden auch im TV bei N24 gezeigt:

An meinem Standort gabe es Windböen um 90 km/h, die ordentlich Staub aufwirbelten. Niederschlag fiel so gut wie keiner. Weiter nördlich gab es Starkregen, kleinen Hagel und Windböen bis zu 150 km/h. Hier noch das Video vom Tag und ein paar Blitze von der Rückseite bei meiner Fahrt nach Hause:

22. April 2012

22.04.2012 – Aprilwetter mit Schauern und Gewittern

Schon den dritten Tag in Folge gab es wiederholt Schauer und kurze Gewitter, die heute, im Gegensatz zu den Vortagen, eine eher selten zu beobachtende Farbenvielfalt und Klarheit besaßen. Ich fuhr also aufs Feld bei Sinnersdorf und machte ein paar Videos und Fotos. Dieser Tag war ein recht ansprechender Auftakt in die neue Saison 2012 und läßt auf weiteres hoffen.

19. August 2011

18.08.2011 – Hagelgewitter und Shelfcloud

Der 18.08.2011 sollte die erste wirklich brisante Gewitterlage des Jahres hier im Westen bringen. Die Dynamik, die Temperaturen und auch das Timing passte perfekt zu einer Schwergewitterlage. Den ganzen Tag konnte es ordentlich einheizen, so dass die Temperatur auf knapp über 31°C stieg, der Taupunkt lag kurz vor der Auslöse zwischen 19 und 20°C. Ein Bodentief entwickelte sich über Nordfrankreich und zog über Benelux nordöstlich in Richtung Deutsche Bucht. An der Ostflanke im Bereich der Warmfront löste es schließlich am Nachmittag über Belgien aus. Ich fuhr daraufhin in Richtung Jülich, um den sich bildenden, gestaffelten MCS (mesoscale convective system – Gewitterclustersystem) abzufangen.

Der Aufzug der ersten Staffel bei Jülich mit dem Eisschirm und Mammatusbewölkung über den tiefen Wolken:

Ich wechselte den Standort und fuhr ein paar Kilometer weiter nach Aldenhoven, wo ich den Aufzug einer Böenfront mit Whalesmouth beobachtete:

Anschließend fuhr ich nach Bourheim um einen weiten Blick über den Tagebau Inden zu haben. Dort ließ ich mich dann überrollen und konnte eine große Staubwolke, die durch die Böenfront aufgewirbelt wurde beobachten:

Es begann zu hageln und ich setzte eine Meldung bei Skywarn ab, die Korngröße betrug 3 cm:

Auch die Rückseite der Zelle hatte einiges zu bieten:

Kurze Zeit später kam Tommy aus Düren ebenfalls an diesen Beobachtungspunkt und wir fuhren ein Stück weiter nach Süden in die Nähe von Pier. Dort konnten wir den Aufzug der zweiten Staffel mit einer Shelfcloud bewundern.

Zum Schluß noch das Video vom Chasing, am besten mit Ton ansehen!


18.08.2011 – Hagelgewitter und Shelfcloud

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29. Juni 2011

28.06.2011 – Gewitterfront bei Aachen

Es sollte eine der besten Lagen in diesem Jahr werden. Gerd und ich fuhren also in Richtung Niederlande und postierten uns in der Nähe von Geilenkirchen am Ostrand der ersten Zelle, die vor der Front hochschoss.

Das Radar sah für einen Standort etwas weiter südwestlich vielversprechender aus und so machten wir uns auf den Weg in die Nähe von Jülich, am Rand des Tagebaus Inden. Dort produzierte die Gewitterlinie, die sich über dem Grenzgebiet befand, sehr schöne Mammatuswolken:

Leider fielen alle Zellen, die auf unseren Standort zuzogen, wieder zusammen. Eine Gruppe von Chaserkollegen vom Wetterzentrum NRW gesellte sich zu uns und wir beobachteten zusammen, wie eine abgelöste Böenfront auf unseren Standort zuzog.

Mittlerweile wurde es langsam dunkler und wir überlegten, ob wir es noch schaffen könnten, vor die Zellen nördlich von Heinsberg zu gelangen. Wir fuhren also los, aber nach ein paar Minuten realisierten wir, dass es nicht mehr zu schaffen war. Also machten wir uns wieder auf den Heimweg.

Insgesamt habe ich knapp 800 Fotos geschossen, davon 715 mit Stativ und festem Blickwinkel. Aus diesen 715 Bildern habe ich dann einen Zeitrafferfilm erstellt:


DSLR-Zeitraffer Gewitter 28.06.2011

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13. August 2010

13.08.2010 – Gewitter mit Rotation

Die Vorhersagen der Wetterdienste ließen für heute nichts außergewöhnliches erwarten. Um so größer war für mich die Überraschung, als ich auf dem Heimweg aus Bonn einen entstehenden Schauer sah. Ich fuhr in die Nähe von Lüftelberg bei Meckenheim und beobachtete die entstehende Zelle.

Nach etwas Beobachtungszeit erkannte man eine deutliche Zunahme der Aktivität im Aufwindbereich der Zelle und ich entschloß mich, näher heran zu fahren. Ich fuhr in die Nähe von Swisttal-Hohn und beobachtete die Zelle weiter. Nach ein paar Minuten erkannte ich Rotation im Aufwind und leises Donnergrollen war ab und zu hörbar. Nach etwa 30 Minuten begann der Abwindbereich zu dominieren und stärkerer Niederschlag wurde sichtbar. Das entfernte Donnern hörte auf und das Gewitter begann sich südwestlich von Köln langsam aufzulösen. Auch Mammatus-ähnliche Strukturen wurden sichtbar.

Es war einer der interressantesten Chasingtage in diesem Jahr. Eine kleine aber feine Zelle mit schönen Strukturen an einem Tag, an dem eigentlich nichts dergleichen zu erwarten war. Das Wetter bietet halt immer Überraschungen. Zum Schluß noch das Video vom Chasing mit einigen Zeitraffern:


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