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10. Juni 2014

09.06.2014 – Bowecho im Rheinland

Am Nachmittag bildete sich an der französisch-belgischen Grenze eine Gewitterlinie, die unter Verstärkung in Richtung Nordrhein-Westfalen zog. Innerhalb dieser Linie bildete sich dann über der Eifel ein Bowecho aus, das auf eingelagerte Superzellen hindeutet. Ich fuhr an das Südende der Linie, an der sich eine Superzelle befand und beobachtete in der Nähe von Meckenheim den Aufzug mit herrlichen Mammatuswolken.

Zoom auf die Superzelle am Südende der Linie:

Die Superzelle am Südende schwächte sich ab und eine große Böenfront mit Shelfcloud wurde sichtbar, die sich selbständig unter Verstärkung der Windgeschwindigkeiten fortbewegte. Diese Bilder wurden auch im TV bei N24 gezeigt:

An meinem Standort gabe es Windböen um 90 km/h, die ordentlich Staub aufwirbelten. Niederschlag fiel so gut wie keiner. Weiter nördlich gab es Starkregen, kleinen Hagel und Windböen bis zu 150 km/h. Hier noch das Video vom Tag und ein paar Blitze von der Rückseite bei meiner Fahrt nach Hause:

22. August 2010

22.08.2010 – Schwere Gewitter

Heute fuhren Gerd und ich zuerst nach Nievenheim und nahmen Micha mit. Dann ging es in Richtung Heinsberg und wir warteten dort ab. Gegen 14.30 ging bei Zülpich die erste Zelle des Tages hoch. Wir überlegten nur kurz und fuhren schnell in die Richtung. Da die Zelle sehr schnell unterwegs war und wir uns von Norden her annäherten, mussten wir ersteinmal vor die Zelle kommen um dann nach Süden stoßen zu können. In der Nähe von Lohmar bezogen wir dann unseren ersten Beobachtungspunkt und beobachteten den aus einem Stormsplit entstandenen Rightmover, eine zyklische Superzelle, die insgesamt 3,5h bis nach Nordhessen (zwischen Marburg und Kassel) unterwegs war. Hier sind ein paar Bilder der Zelle:

1 Panorama aus 5 Hochformatbildern:

Und ein Foto von einem Downburst bei Siegburg/Hennef:

Etwas weiter nördlich zog schon die nächste Zelle auf, in der aus einer kleinen Wallcloud eine Böenwalze entstand, die dann später wieder komplett eingesogen wurde:

Bild der Wallcloud bei Bonn, die inzwischen unter Funnelverdacht steht. Ich bin mir selbst nicht sicher, ob es ein Funnel ist, aber rotiert hat es wie wild:

Anschließend rief Dennis an und wir verständigten uns darauf, das wir uns am Tagebau Inden treffen und dort auf die Zellen warten, die aus Belgien nach Deutschland hereinziehen. Hier konnten wir die nächste Wallcloud beobachten:

Panorama aus 5 Bildern:

Kurz vor uns löste sich die Wallcloud auf und wir wollten schon losfahren. Plötzlich schien dieser Aufwind wieder an Intensität zuzulegen und wir machten noch ein paar Bilder, bis die Zelle ganz vorbeigezogen war:

Anschließend fuhren Gerd und ich nach Hause und konnten kurz vor Pulheim noch einen Regenbogen beobachten:

Das Video vom Tag:


22.08.2010 – 3 Gewitterzellen im Rheinland

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Für mich das interressanteste Chasing in diesem Jahr, da praktisch die gesamte Palette (bis auf Funnel und Tornados) heute vertreten war.

23. Juli 2009

22.07.2009 – Gewitterabend im Rheinland

Abgelegt unter: Blitze,Deutschland,Gewitter,Superzelle,Wetter — Tags:, , , , — admin @ 10:36

Heute waren wir mit einem Kameramann vom WDR unterwegs. Wir starteten in der Nähe von Bonn und fuhren in Richtung Jülich, wo ich dieses Foto der Zelle machte:

Anschließend stieß dann noch Dennis zu uns und wir versuchten auf die Rückseite der Superzelle zu kommen, die von Belgien heranzog. Leider fiel sie praktisch vor unseren Augen zusammen und wir traten den Rückweg nach Pulheim an. Hier angekommen stellten wir uns noch kurz aufs Feld und bekamen wenigstens noch ein paar Blitze vor die Kamera.

Hier die Wetterdaten meiner Station zu dieser Lage:

21. Juli 2009

21.07.2009 – Superzelle westlich von Heinsberg

Gestern gab es seit längerer Zeit mal wieder eine Lage, die hier im Rheinland ordentliche Gewitter erwarten ließ. Auf dem Weg zurück aus Bonn konnte ich die erste, noch schwache, Schauerlinie des Tages erwischen. Hier ein Panorama der Linie:

Zuhause bemerkte ich beim Abendessen auf der Terrasse einen riesigen Eisschirm, der schon über Pulheim lag. Ich sah aufs Radar und bemerkte, daß am Südende einer Linie, die in Belgien entstanden war, eine große Zelle mit einem ausgeprägten Hook-Echo westlich von Heinsberg stand. Also setzte ich mich ins Auto und fuhr los. Nach 4 km hielt ich hinter Manstedten erstmals an und machte diese Bilder, auf denen schon die Wallcloud erkennbar war:

Panorama:

Anschließend rief mich Gerd an und sagte, er wäre auf dem Weg nach Heinsberg. Wir verständigten uns darauf, daß ich irgendwo in der Nähe von Bergheim bleiben würde, damit diese Monsterzelle eine längere Beobachtungszeit hat. Ich fuhr dann doch noch ein Stückchen weiter über Bedburg nach Titz, wo ich die folgenden Bilder machte:

120° Panorama der Mesozyklone mit Wallcloud:

Als durch den beginnenden Outflow einiger Staub aufgewirbelt wurde, verlagerte ich meinen Standort nach Kirchtroisdorf und machte diese Bilder (Auf dem ersten Bild befindet sich die Wallcloud direkt über Jackerath) :

Panorama:

Ich folgte der Zelle weiter über Frimmersdorf bis nach Anstel, wo ich “zum Abschied” dieses Bild machte:

Hier noch das Video vom gesamten Chasing:

Superzelle bei Heinsberg am 21.07.2009

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Fazit: Es war die mit Abstand schönste Zelle, die ich je hier in Deutschland erlebt habe. In Ihren Strukturen und Ihrer Größe stand sie den Zellen, die ich im Mai in den USA erlebt habe, in nichts nach.

20. Mai 2009

20.05.2009 – Tag 14, Über Denver nach Nebraska

Abgelegt unter: Gewitter,Shelfcloud,Superzelle,USA,Wetter — Tags:, , , , , — admin @ 23:59

Ort: Colorado Springs/Colorado – Chasing: Ogallala-North Platte/Nebraska

Flagge Colorado Flagge Nebraska

Heute ging es von Colorado Springs über Denver in Richtung Nebraska.

Hier checkten wir in Paxton ein und fuhren anschließend nach Ogallala, wo sich nördlich, bei der Ortschaft Arthur, eine Superzelle aufbaute.

Aufgrund des sehr dürftigen Straßennetzes verloren wird die Zelle jedoch nach ca. 2 Stunden. Hinter der Zelle kam jedoch noch die Squallline der Kaltfront rein und brachte uns eine Shelfcloud und einige Blitze.

Anschließend packten wir unsere Sachen und fuhren über North Platte zurück zum Hotel in Paxton.

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