Heute bildeten sich im Bergischen Land und im Westerwald südöstlich von Köln mehrere Gewitter, die dann in Richtung Osten südlich über Bonn in die Eifel zogen. Die Zellen schossen hoch und gingen ziemlich schnell wieder ein, weil sie sich mit ihrem Niederschlag den eigenen Aufwindbereich zerstörten. An der mesoskaligen Outflow-Boundary bildeten sich anschließend lokale Konvergenzen und erzeugten einen neuen Aufwindbereich. In der Stormchasersprache bezeichnen wir solche Zellen als Popcorn-Gewitter, die meist auch zu Clustern zusammenwachsen. Da diese Art von Gewittern aus der Nähe selten optisch etwas zu bieten haben, habe ich aus größerer Entfernung gefilmt und daraus kurze Zeitraffersequenzen erstellt, die ich dann zu einem Video zusammen geschnitten habe. Hier das Video:






























